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	<title>Die Ballade von Silas dem Seiler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-30T04:10:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Airikas Traum Wiki</subtitle>
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		<id>https://167.235.24.169/mediawiki/index.php?title=Die_Ballade_von_Silas_dem_Seiler&amp;diff=1868&amp;oldid=prev</id>
		<title>Frederike: Die Seite wurde neu angelegt: „{|style=&quot;border-style: solid; border-width: 5px; border-color:green;&quot; | &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Spielhintergrund:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Dieser Artikel befasst sich mit dem fiktiven Land Siedlan…“</title>
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		<updated>2023-06-17T11:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{|style=&amp;quot;border-style: solid; border-width: 5px; border-color:green;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielhintergrund:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel befasst sich mit dem fiktiven Land Siedlan…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border-style: solid; border-width: 5px; border-color:green;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielhintergrund:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel befasst sich mit dem fiktiven Land Siedland, das zum Rollenspiel-Hintergrund der Larp-Con-Reihe Airikas Traum gehört.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ballade von Silas dem Seiler ist eine [[Siedländisches Liedgut|Ballade]], die Alura verfasst hat. Nachdem im [[Das Lied von den vier Fischern|Lied von den vier Fischern]] kurz Silas der Seiler erwähnt wurde und ihr Interesse geweckt hatte, forschte sie nach und erfuhr von Silas&amp;#039; Geschichte. Daraufhin schrieb sie das folgende Lied, das man auch [https://soundcloud.com/alruna-hjaldisdottir/die-ballade-von-silas-dem-seiler hier] anhören kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Text und Akkorde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e	 C		e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silas der Seiler wirkt stumm und bedrückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e	             C		e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er bei [[Neuweiler]] aufs Meer hinausblickt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h			C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich lacht er auf und sein Blick wird klar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D			h &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder sie tuscheln: „Er ist sonderbar !“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G			D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As sie ihn verspotten und es zu arg treiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C			e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet ihnen einer der Alten zu schweigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G			D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führt sie zum Strande, nimmt sie sich zur Seit‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C			D		e		h    e    h    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erzählt was passierte, vor sehr langer Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silas war vierzehn, es ist ewig lang her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Siedländer Kind zog‘s ihn nach dem Meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Walfänger nahm ihn als Schiffsjungen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nahm sein Schicksal dann seinen Lauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit auf dem Meere begann seine Qual&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie dort trafen auf den weißen Wal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche sagen Halbgott, andre sagen Legende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für das Schiff war es damals das Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem alle ertranken und nur er überlebte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jung‘, an dessen Händen noch kein Walblut klebte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Wasser der Trulle einst schwimmen gelernt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erreichte er eine Insel weit, weit entfernt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog sich an Land, baute sich eine Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandte zu Göttern und Menschen die Bitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu befreien ihn aus seiner Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich dann erfüllte, nach längerer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sklavenhändler aus südlichen Landen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fing ihn dort ein und so lag er bald in Banden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frachtraum mit anderen Leidensgefährten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis sie sich einem Hafen  dann näherten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bot ihn feil, niemand wollte ihn haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den elenden, halb verhungerten Knaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein paar Kupfer nahm eine Alte ihn mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf einem klapprigen Eselchen ritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagtäglich musste er ihre Tiere dann pflegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sie verwöhnte, für ihn war‘s kein Segen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Katzen und Echsen war sie wie eine Mutter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Esel und er hatten nur karges Futter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafen sperrte sie ihn in einen Verschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ließ ihn heraus immer morgens vor Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Nachts starb sie und er war gefangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte er dort hinaus nur gelangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Als der Esel am späteren Morgen dann schrie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schrie auch er, so laut wie noch nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hörte ein Krachen und Poltern im Haus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Hunger und Zorn trat der Esel wild aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So zerbrach er die Stalltür, einen Pfosten dabei,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verschlag fiel mit um und Silas war frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchsuchte das Haus, ließ die Tiere laufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Geld, das er fand ging er Hafer zu kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Es war soviel, er kleidete sich davon ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und suchte ein Schiff, denn er wollte heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So traten dann ein Esel und ein junger Mann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff die Reise nach Siedland an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Siedland gelandet küsste er weinend die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schwor nun zu bleiben an heimischem Herde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern waren glücklich ihn wieder zu seh‘n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschloss in die Lehre beim Seiler zu geh‘n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
So sollte er schließlich, sein Glück noch finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Meister zu werden, Familie zu gründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist er steinalt, der Kummer ist lange her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch manchmal da schaut er sinnend aufs Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste durchlebt er nochmal sein Abenteuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brennt in seinen Augen ein Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es erlischt, weil die Tränen dann blinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht Gebete für die, deren Schiffe versinken.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er flucht nicht der See, hat den Menschen vergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lehrte ihn damals im Elend das Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wenn schon fast das Unglück obsiegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund in der Not manchmal alles aufwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neuweiler Hügel steht ein grauer Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort meißelte er das Bild eines Esels hinein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das Tier blieb treu ihm, ganz bis zuletzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür hat er ihm diesen Grabstein gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Siedland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frederike</name></author>
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