Bardenakademie Airikas Traum
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Lydea

Lydea stammt laut eigener Aussage aus einem kleinen Dorf. Sie nennt es "Dorf am See der schäumenden Welle"... Zumindest würde es wohl so in Handelssprache heißen. Wo das genau liegt, kann sie nicht sagen. Nördlicher. Aber nicht zu weit nördlich. Da, wo es auch noch warme Sommer, aber doch recht kalte Winter gibt.
Der wenige Kontakt, den Lydea zu fremden Rassen hatte, bestand in einem spärlichen Austausch mit in den Wäldern lebenden anderen Elfen. Jene mit der nicht-blauen Hautfarbe.

Was auch immer geschah oder sich änderte, Lydea verließ ihr Volk und ging allein auf Wanderschaft, ohne Erfahrung, ohne festes Ziel, aber zumindest mit einem klaren Weg: Die Musik. Sie sagt stets: Das sei der Grund, am Leben zu bleiben gewesen. Sie müsse die Lieder suchen gehen und Sängerin werden. Dafür gäbe es auch einen ganz bestimmten Grund...
Auf ihrem Weg schienen ihr einige Lieder zuzufliegen, die mehr als nur bloße Musik zur Unterhaltung waren. Dass es Bardenmagie gab, entdeckte sie so recht schnell. Aber den Umgang damit? Eigentlich staunte sie eher, was sie da sang oder woher es stammte. Durch ihr offenes und vorbehaltlos freundliches Wesen war es zumindest nicht schwer, sich auf den verschlungenen Wegen, die sie wanderte, einige Freunde zu machen und Gesellschaft in den Reihen der ihr so unbekannten Menschen und Elfen zu finden.

Schließlich kam der Tag, als sie in einer Notsituation Luna begegnete, welche ihr half: Mit einem Lied. Lydea war sehr berührt, so etwas von anderen Wesen geschenkt zu bekommen. Zudem war sie fasziniert, die Liebe zur Musik bei Luna zu solchem Können fortentwickelt zu sehen. Als Luna schließlich von der Bardenakademie "Airikas Traum" erzählte, klang in Lydea eine Saite an... Gern ließ sie sich von der Elfe zum Tag der offenen Tür einladen. Was genau dort geschah, ob es nun die Gesellschaft so vieler wunderbarer Barden war, oder ob noch etwas anderes hinzukam, Lydea bat um Schülerschaft, wurde aufgenommen und willkommen geheißen. Inzwischen glaubt sie eines: Ihr Weg hatte ein Ziel. Und sie hat es gefunden.